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» 08.06.2008 | MINERGIE ECO |
MINERGIE ECO
Vom Gebäudelabel zum "Systemnachweis" MINERGIE-ECO
Seit der Einführung des Schweizer Gebäudelabels MINERGIE-ECO im Sommer 2006 wurden rund 30 Gebäude mit einer Energiebezugsfläche von insgesamt 100'000 m2 zertifiziert.
Mehr als „nice to have“
Die erfolgreiche Einführung zeigt, dass es längst mehr als nur „nice to have“ ist, Gebäude nachhaltig zu planen. Aufgrund ihrer gesundheitlichen und bauökologischen Qualitäten sowie ihrer Wertbeständigkeit sind zertifizierte Gebäude auch für Immobilienfonds interessant. Zudem gewähren verschiedene Finanzierungsinstitute für zertifizierte Gebäude Hypotheken zu Vorzugskonditionen, denn einerseits sind spätere Schäden bei zertifizierten Gebäuden weitgehend auszuschließen, andererseits beurteilt MINERGIE-ECO auch die Nutzungsflexibilität eines Gebäudes. Außerdem ist bei schadstoffarmen Gebäuden die Gefahr wesentlich geringer, dass aufgrund von späteren Erkenntnissen Sanierungsbedarf entsteht.
Das nächste Etappenziel: Vereinfachung und Ausbau der Zertifizierung durch den „Systemnachweis“
Nach über zwei Jahren ist die Forschungsarbeit zur Erarbeitung einer Methode und entsprechender Softwarebausteine abgeschlossen, die es ermöglichen, den Energieverbrauch, die Umweltbelastung durch Baustoffe und gesundheitliche Aspekte in einem einzigen Tool zusammenzuführen. Integriert wurde außerdem die Europäische Richtlinie über die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden (EPBD).
Gleichzeitig wird mit diesem Systemnachweis das jetzige Gebäudelabel MINERGIE-ECO erweitert, indem die Zertifizierung zukünftig nicht mehr auf Neubauten beschränkt, sondern auch auf sanierte Altbauten anwendbar ist. Entstanden ist die Forschungsarbeit zum Systemnachweis unter der Projektleitung von Intep in Zusammenarbeit mit E4tech in Lausanne und der Fachhochschule HES-SO in Yverdon. Die Finanzierung und Projektbegleitung erfolgte durch das Bundesamt für Energie, den Verein eco-bau, das Bundesamt für Gesundheit und den Aushub-, Rückbau- und Recyclingverband Schweiz.
Für weitere Informationen steht Ihnen Severin Lenel zur Verfügung:
Email: lenel@intep.com
MINERGIE ECO
Vom Gebäudelabel zum "Systemnachweis" MINERGIE-ECO
Seit der Einführung des Schweizer Gebäudelabels MINERGIE-ECO im Sommer 2006 wurden rund 30 Gebäude mit einer Energiebezugsfläche von insgesamt 100'000 m2 zertifiziert.
Mehr als „nice to have“
Die erfolgreiche Einführung zeigt, dass es längst mehr als nur „nice to have“ ist, Gebäude nachhaltig zu planen. Aufgrund ihrer gesundheitlichen und bauökologischen Qualitäten sowie ihrer Wertbeständigkeit sind zertifizierte Gebäude auch für Immobilienfonds interessant. Zudem gewähren verschiedene Finanzierungsinstitute für zertifizierte Gebäude Hypotheken zu Vorzugskonditionen, denn einerseits sind spätere Schäden bei zertifizierten Gebäuden weitgehend auszuschließen, andererseits beurteilt MINERGIE-ECO auch die Nutzungsflexibilität eines Gebäudes. Außerdem ist bei schadstoffarmen Gebäuden die Gefahr wesentlich geringer, dass aufgrund von späteren Erkenntnissen Sanierungsbedarf entsteht.
Das nächste Etappenziel: Vereinfachung und Ausbau der Zertifizierung durch den „Systemnachweis“
Nach über zwei Jahren ist die Forschungsarbeit zur Erarbeitung einer Methode und entsprechender Softwarebausteine abgeschlossen, die es ermöglichen, den Energieverbrauch, die Umweltbelastung durch Baustoffe und gesundheitliche Aspekte in einem einzigen Tool zusammenzuführen. Integriert wurde außerdem die Europäische Richtlinie über die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden (EPBD).
Gleichzeitig wird mit diesem Systemnachweis das jetzige Gebäudelabel MINERGIE-ECO erweitert, indem die Zertifizierung zukünftig nicht mehr auf Neubauten beschränkt, sondern auch auf sanierte Altbauten anwendbar ist. Entstanden ist die Forschungsarbeit zum Systemnachweis unter der Projektleitung von Intep in Zusammenarbeit mit E4tech in Lausanne und der Fachhochschule HES-SO in Yverdon. Die Finanzierung und Projektbegleitung erfolgte durch das Bundesamt für Energie, den Verein eco-bau, das Bundesamt für Gesundheit und den Aushub-, Rückbau- und Recyclingverband Schweiz.
Für weitere Informationen steht Ihnen Severin Lenel zur Verfügung:
Email: lenel@intep.com


